Neueste Nachrichten

Anlage in Bosbüll soll grünen Wasserstoff produzieren

Die Gemeinde #Bosbüll (Kreis #Nordfriesland) geht in Sachen #Energie künftig neue Wege. Heute wird in dem Ort eine neue #Wasserstoffproduktionsanlage in Betrieb genommen. Die Projektpartner erwarten Bundesverkehrsminister #AndreasScheuer (#CSU) und #SchleswigHolsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht (#Grüne) an der Westküste. Nach Angaben des Energieunternehmens #GPJoule wird in der Anlage sogenannter grüner Wasserstoff produziert. Um den Energieträger zu erzeugen, also Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten, muss zunächst jede Menge Energie eingesetzt werden. Geschieht dies ausschließlich mit Strom aus Wind- oder Sonnenkraft, spricht man von "grünem" Wasserstoff...

H2 Tankstellen

Deutschland

RWE setzt auf Megatrend Wasserstoff – „Potenzial ist riesig“

„Das Potenzial für #Wasserstoff ist riesig – und #RWE rechnet sich in dem Geschäft große Chancen aus“, sagte Konzernchef #RolfMartin Schmitz dem Handelsblatt. „Für uns ist Wasserstoff ein großes Thema.“ Sowohl bei der Produktion als auch beim Handel von Wasserstoff könnte sich RWE demnach engagieren. „RWE ist für das Geschäft sehr gut positioniert“, so Schmitz. „Wir haben viel Knowhow im Konzern, das uns einen Vorteil beim Geschäft mit Wasserstoff verschafft.“ Durch die Rückbesinnung auf Erneuerbare Energien kann der Konzern grünen Wasserstoff produzieren. Die Gasspeicher könnten den Wasserstoff laut Schmitz speichern, die Trading-Abteilung für den Import von grünem Wasserstoff sorgen, da die Produktion in Deutschland hier nicht ausreichen dürfte...

Forschung

Brennstoffzelle kommt 2030 in der Breite an

Die #Brennstoffzelle wird von 2030 an mit einem signifikanten Anteil in #Pkw, #Nutzfahrzeugen und mobilen Maschinen vertreten sein. Allein elf Milliarden Euro Umsatz für Brennstoffzellenkomponenten im Pkw sollen im Jahr 2040 in Europa möglich, heißt es in einer neuen Studie des #VDMA. Die Studie des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, VDMA, erstellt von der FEV Consulting, liefert folgende Kernbotschaften: Die Brennstoffzelle wird von 2030 an mit einem signifikanten Anteil in Pkw, Nutzfahrzeugen und mobilen Maschinen vertreten sein. Allein elf Milliarden Euro Umsatz für Brennstoffzellenkomponenten im Pkw sind im Jahr 2040 in Europa möglich. In der Folge werden rund 68.000 Arbeitsplätze entstehen...

Auto

Wie eine Brennstoffzelle im Auto funktioniert

Die Idee Fahrzeuge mit #Wasserstoff anzutreiben ist nicht neu. Bei #Daimler will man in diesem Bereich nun Vollgas geben und ein neues Werk in #Esslingen eröffnen. Wasserstoff als Antrieb hat entscheidende Vorteil: Er ist leicht herzustellen, bei der Umwandlung zu Strom entstehen keine Abgase und der Prozess passiert zudem geräuschlos. Wer sich an den Chemieunterricht zurück erinnert, kennt womöglich noch die Knallgasprobe, bei der Wasserstoff angezündet wurde und mit einem Knall verbrannt ist. In Brennstoffzellen verbrennt aber nicht wirklich etwas, sie funktionieren vielmehr wie eine Galvanische Zelle...

Medien

Warum das Elektroauto (Batterie) die schlechtere Alternative ist?

Es gibt keinen erkennbaren Grund, das beweisen einige Studien, das ein Brennstoffzellenaggregat heute teurer sein muss als ein Diesel. Warum sind die Brennstoffzellenfahrzeuge so teuer? Weil wir die Technologie einfach verschlafen haben. Hätten wir früher technologieoffen gefördert, wie es immer proklamiert wurde aber nie getan, wäre die Brennstoffzellentechnologie schon viel weiter. Stattdessen wurde alles in die Batterietechnik investiert...

International

Grüner Hoffnungsträger: Spanien setzt auf Wasserstoff

Deutschland steckt Milliarden aus dem Corona-Hilfspaket in eine #Wasserstoff-Strategie. Ähnlich ambitionierte Pläne hat #Spanien: Mit guten Absichten und grünen Technologien möchte das Land die Nummer Eins werden. Es ist erst ein halbes Jahr her, dass #Madrid wegen der sozialen und politischen Ausschreitungen in Chile mit extrem kurzer Vorbereitungszeit die Umweltkonferenz COP25 ausrichten musste. Damals war der Klimawandel das dringendste Problem der globalen Wirtschaft. Er braucht die grünen Technologien wegen der hohen Arbeitslosigkeit und der geringen Diversifizierung der Wirtschaft wie kein anderes Land der EU. Gerade wurde deswegen der "Plan Nacional Integrado de Energía y Clima" (PNIEC) verabschiedet...

Haus & Heim

Brandenburger erzeugt eigenen Strom mit Wasserstoff

Seit sieben Monaten ist Ralph Lügger #Selbstversorger: Die #Energie für sein #Haus mit drei Wohnungen erzeugt er selbst: Mit der #Sonne und mit #Wasserstoff. Der Neuenhagener (Märkisch-Oderland) ist der erste Brandenburger mit privatem Wasserstoff-#Kraftwerk. Überschüssigen #Strom, den die #Solarpaneele auf dem Dach seines Hauses im Sommer liefern, speichert er für den Winter in #Wasserstofftanks. Und stellt aus dem Gas dann wieder Strom her. "Seit Mittwoch vor Weihnachten steht mein #Stromzähler still", sagt Lügger. "Ich finde es schon super, das ganze Jahr über von der Sonne mit Strom versorgt zu werden." Möglich macht das ein grauer, großer Kasten in einem Anbau des Wohnhauses. Das ist "Picea". In dem Kasten stecken unter anderem ein Elektrolyseur, eine Batterie und eine Brennstoffzelle. Wenn die Sonne scheint, liefert die Photovoltaikanlage (PV) auf dem Hausdach Strom. Damit wird zunächst eine Elektrobatterie aufgeladen. Ist die Batterie geladen und Sonnenstrom übrig, dann springt der Elektrolyseur an. Dieses Gerät spaltet Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff...

Bosch gibt Gas bei Wasserstoff

Vor allem für den Einsatz in #Lkw mit Erstkunden #Nikola/#Iveco, aber auch in #Pkw und Stationäranwendungen sieht der Zulieferer große Potenziale für die Technologie. Standort #Bamberg strebt Richtung Serienfertigung. Nach der Fuel-Cell-Offensive des Automobilherstellers #Daimler in einem Joint-Venture mit #Volvo bei den Trucks hat unabhängig davon auch der Stuttgarter Technologiekonzern #Bosch sein Bekenntnis zum #Wasserstoffantrieb bekräftigt. Die neu und unter Verwendung externer Komponenten entwickelte Brennstoffzelle soll bereits im Jahr 2023 in den Trucks von Nikola/Iveco sowie in Pkw eines chinesischen Herstellers im Einsatz sein.–

Brennstoffzelle „Made in Germany“ mit Proton Motor

Die international tätige #Proton Motor Fuel Cell GmbH ist mit mehr als 20 Jahren Erfahrung Deutschlands Experte für Energielösungen mit Cleantech-Technologien und auf diesem Gebiet Spezialist für Brennstoffzellen. Proton Motor mit Sitz in #Puchheim nahe #München bietet komplette Brennstoffzellen- und Brennstoffzellen-Hybridsysteme aus eigener Fertigung – von der Entwicklung über die Produktion bis hin zur Realisierung kundenspezifischer Lösungen. Der Fokus von Proton Motor liegt auf stationären Anwendungen wie z.B. Back-up-Power und Energiespeicherlösungen sowie auf mobilen Lösungen wie etwa Back-to-Base Anwendungen. Zum Einsatz können die Lösungen zudem im maritimen als auch im Rail-Bereich kommen. Das Produktportfolio umfasst Basis-Brennstoffzellen-Systeme, Standardkomplettsysteme und maßgefertigte Systeme. Im September 2019 wurde durch Inbetriebnahme der neuen automatisierten Wasserstoff-Brennstoffzellen- Fertigungsanlage die Serienproduktion gestartet…

Maschinenbaupräsident: „Wasserstoff ist besser als Batterie“

Große Perspektive sieht der Präsident des deutschen Maschinenbauverbandes Carl Martin #Welcker in der breiten Anwendung des #Wasserstoffs. „Wenn wir eine Chance haben wollen, langfristig in der Mobilität technologisch führend zu bleiben, dann gelingt das eher mit #Wasserstoff als mit der #Batterie.“ Bei der Batterieproduktion seien die asiatischen Hersteller schon sehr weit enteilt. „Mit dem Wasserstoff haben wir die Chance, einen Energiespeicher der Zukunft neu zu definieren“, meinte Welcker…

Bosch: 50 Millionen Euro für die Entwicklung und Fertigung von Brennstoffzellen in Homburg

Der Autozulieferer #Bosch hat sich in einer kürzlich geschlossenen Betriebsvereinbarung verpflichtet, 50 Millionen Euro in die Entwicklung und Fertigung von #Brennstoffzellen in #Homburg zu investieren. Für diese Zellen, die unter anderem die Autos der Zukunft antreiben sollen, werden am Standort bereits drei Komponenten für Prototypen gebaut. Sollte Bosch die Brennstoffzellen künftig in Serie fertigen, werden diese Teile auch weiterhin in Homburg produziert, wie Konzernsprecher Timm Stegentritt bereits im Mai erklärt hatte…

Haßfurt: Das Wasserstoff-Blockheizkraftwerk ist „BHKW des Jahres 2019“

Die Anlage wurde von einer Fachjury des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung und der Zeitung Energie & Management aus elf eingereichten Vorschlägen einstimmig ausgewählt. Daran entscheidend beteiligt: Professor Markus Brautsch aus Herrnsberg, der Geschäftsführer am Institut für Energietechnik (IfE) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden. Im Rahmen einer Feierstunde im bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in München am 22. Juni überreichte Minister Hubert Aiwanger (FW) die Urkunde an die drei Projektpartner: die Stadtwerk Haßfurt GmbH, die 2G Energy AG aus Heek und eben das IfE. Geht es nach Wirtschaftsminister Aiwanger, soll Bayern führender Standort für Wasserstofftechnologie werden. Bis 2023 etwa solle sich in jedem Landkreis eine Wasserstoff-Tankstelle befinden, hatte er erst Ende Mai gesagt…

Hürth stellt auf Wasserstoff Busse um

Die Stadt #Hürth stellt ihren öffentlichen Nahverkehr auf klimaneutrale #Wasserstoffbusse um. Dazu haben die Stadtwerke rund fünf Millionen Euro in #Wasserstoff-Tankstelle und fünf neue Busse investiert. Die mit Wasserstoff betriebenen Busse sind leise und quasi ohne Abgase unterwegs. Im Bus ist nur ein Summen zu hören, denn im Motorraum sitzen #Brennstoffzellen. Hier reagiert der getankte Wasserstoff mit Sauerstoff. Dabei entsteht elektrische Energie für den Antrieb – und das quasi emissionsfrei – denn hinten kommt nur Wasserdampf raus…

Wasserstoff ist die Kohle der Zukunft

Ein starkes Signal, sagt Uwe Glock. Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen #Heizungsindustrie (BDH) ist jedenfalls hörbar von der „Nationalen #Wasserstoffstrategie“ begeistert, die das Bundeskabinett Anfang Juni beschlossen hat. Das Ganze sei dabei nicht nur ein geeigneter Handlungsrahmen für die künftige Erzeugung, den Transport und die Nutzung von #Wasserstoff – sondern eben auch das erwähnte starke Signal „für die Erreichung der ambitionierten Klimaziele 2030“, kommentiert Uwe Glock. Der Wärmemarkt solle ja bekanntlich weg von der Kohle, „und dazu tragen klimaneutrale Energieträger, wie der Wasserstoff, künftig ebenso bei, wie die beschleunigte Modernisierung des veralteten Anlagenbestandes“, ist der BDH-Chef überzeugt…

Bald nur Wasser im Tank

Drei Wissenschaftler der TU #Dresden sind derzeit dabei, die #Natur nachzubauen – und den #Antrieb der Zukunft zu finden. Und der könnte im #Wasserstoff liegen. Nach dem Kreislaufsystem der Fotosynthese soll auch die #Brennstoffzelle arbeiten; und zwar mit Wasserstoff. Daran jedenfalls forschen Prof. Inez Weidinger und die beiden Nachwuchswissenschaftler Dr. Khoa Ly und Laborleiter Dr. Philipp Wollmann. Und sie wissen dabei, dass die Brennstoffzelle eine Art Wette auf die Zukunft ist, wie es Dr. Khoa Ly umschreibt. Denn auch Batterie-Antriebe oder die CO2- Rückgewinnung aus der Luft – das „Einfangen“ und Umwandeln der Abgase von Verbrennungsmotoren zurück zu Brennstoffen sozusagen – konkurrieren derzeit mit der Wasserstoff-Brennstoffzelle. Eine Zeit lang werden wohl mehrere verschiedene Antriebssysteme gleichzeitig aktuell bleiben. „Wie in der Zeit, als der Verbrennungsmotor die Pferdekutsche abgelöst hat“, sagt Khoa Ly. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem sich der effektivste Antrieb durchsetzen wird. Und das wird die verbesserte Brennstoffzelle sein, sind die drei Dresdner Wissenschaftler überzeugt…

Frank Thelens Plädoyer gegen Wasserstoff

Aktuelle Diskussion – Frank Thelen’s außerordentliches Gespür für zukunftsfähige (Wasserstoff-) Technologien. Mit einem vernichtenden Fazit für Wasserstoff.

Ebenfalls in unserem Artikel die Gegenrede vom Wasserstoffexperten und Gründer Dr. Ing. David Wenger.

Und die Antwort auf die Frage in welchen Zukunftsthemen Frank Thelen sonst seine Investitionen tätigt. Da die Wasserstofftechnologie für ihn ja nicht in Frage kommt. Stichwort Wirecard.

34 Prozent der Deutschen würden sich für ein Wasserstoff-Fahrzeug entscheiden, H2 doppelt so beliebt wie Batterie

72 Prozent der Deutschen würden sich für ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb entscheiden, wenn der Preis nicht über dem eines herkömmlichen Verbrenners läge. Noch im Jahr 2017 war es lediglich jeder Zweite. Dies geht aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervor. Unter den Antriebsarten wiederum sind #Wasserstoff-Fahrzeuge deutlich beliebter, als #Hybride, Batteriefahrzeuge, Benziner & Co. 34 Prozent der Deutschen würden bei einem identischen Kaufpreis Wasserstoff-Fahrzeugen gegenüber anderen Antriebsarten den Vorzug geben. Auf Platz 2 rangieren Hybride, gefolgt von batteriebetriebenen Elektro-Fahrzeugen. Benziner und Diesel geben lediglich 13 bzw. 8 Prozent den Vorzug, wie die Grafik aufzeigt. Dies ist das Ergebnis einer Erhebung der Deutschen Energie-Agentur „dena“…

Vom norwegischem Erdgas zum Deutschen Wasserstoff

Aus norwegischem #Erdgas soll in #Deutschland #Wasserstoff gewonnen werden – das dabei anfallende CO₂ nimmt #Norwegen zurück und pumpt es unter den Meeresgrund. Bereits heute liefern die Skandinavier ein gutes Drittel des in Deutschland verbrauchten Erdgases. Aus einem zunächst kleinen Teil davon soll nun in einer Anlage zwischen Rhein und Ruhr klimafreundlicher Wasserstoff gewonnen werden, der zum Beispiel in der Stahlproduktion genutzt wird. Das dabei anfallende Kohlendioxid soll aufgefangen und per Flüssiggas-Tanker zurück nach Norden gebracht werden. Hier will es die gleiche Firma unter dem Boden der Nordsee deponieren, die dort zuvor das Erdgas gefördert hat…

Stahlerzeugung mit Wasserstoff: Studie prüft Anlage

Auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren #Stahlerzeugung mit #Wasserstoff wird ein neuer Standort in #Wilhelmshaven geprüft. Eine Studie soll die Errichtung einer #Eisenerz-Anlage am Tiefwasserhafen klären. Darauf verständigten sich am Mittwoch Vertreter des Landes, der Stadt und beteiligter Industriepartner. „Wir setzen mit diesem Projekt einen ersten wichtigen Meilenstein zur Dekarbonisierung der deutschen Stahlindustrie“, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU)…

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